TYPOBerlin 2008 - Image

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Zur Person

 

Martin

 

Amann

 
 
Portrait Martin Amann
 
Martin Amann arbeitete über 20 Jahre bei der Designagentur Schmidlin & Partner, einer der damals europaweit führenden Spezialagenturen für Packungsdesign und Corporate Identity. 1990 wurde Martin Amann Mehrheitsaktionär der Schmidlin & Partner AG und eröffnete in den folgenden Jahren Filialen in Barcelona, Mailand, Hamburg und Düsseldorf.
Den damaligen Anforderungen des Marktes nach globaler Präsenz folgend, verkaufte Martin Amann 1997 die Aktienmehrheit an die Coleman Group New York (eine Tochtergesellschaft der Interpublic Group of Companies), welche ihrerseits im Jahr 2000 mit der FutureBrand AG fusionierte.
Ende 2003 verliess Martin Amann FutureBrand und eröffnete im Januar 2004 - zusammen mit Doris Weber als Geschäftspartnerin und Creative Director - die Agentur Amann & Partner AG in Reinach. Die Agentur zählt heute 11 Mitarbeiter und arbeitet für Kunden wie Aurora, Dr. Oetker, Lindt & Sprüngli, Henkel in ganz Europa, Hochland, Zweifel und viel andere mehr.
 
 
 

Welche Bilder prägen sich im Gehirn des Verbrauchers wirklich ein? (D)

 
Welche Bilder sich in unserem Hirn einprägen, bestimmt unser individuelles limbische Profil – oder anders gesagt, unser Reptilien Hirn.
Seit Urzeiten sind wir Menschen Augenwesen. Keiner anderer unserer Sinne ist auch nur annähernd so gut, wie der Sehsinn. Das ist auch der Grund, weshalb wir 80% aller Informationen über das Auge aufnehmen.
Wir sind – entgegen unserer Selbstwahrnehmung – nicht im engeren Sinne „Homo Sapiens Sapiens“, (wissenden  Mensche), sondern  Wesen, welche von einem sehr alten Teil des Gehirns gesteuert werden, nämlich dem Reptilen Hirn (limbische System). Alle Informationen werden bereits im Ultrakurzzeit Gedächtnis auf Relevanz gescannt und nur was unserem limbischen Profil entspricht, wird zur Kenntnis genommen und im Kurzzeitgedächtnis weiter auf Konnotationen hin überprüft. Erst diejenigen  Informationen, welche auch diese Hürde genommen haben, werden verstandesmässig weiterverarbeitet – und das sind weniger als 1%. So hat das Reptilien Hirn auch das Sagen darüber, was wir tun oder nicht tun, bzw. was wir kaufen oder im Regal stehen lassen.
In unserem Gedächtnis prägen sich leider auch negative Bilder ein.  Es sollte allerdings nicht das Ziel der Marketingleute sein, negative Konnotation zwischen Bild und Marke zu erzeugen. Benetton kann ein Lied davon singen, wie lange negative Bilder sich einprägen können.
Wer das limbische Profil seiner Zielgruppe nicht kennt oder ignoriert, der wird am Markte mit Misserfolg bestraft. Wer jedoch das Reptilien Hirn gezielt anspricht, wird eine höhere Wertschöpfung bzw. höhere Umsätze erzielen.